6. Tag (2009)

Schriftwort: Apg 20, 35

In jenen Tagen sagte Paulus zu den Ältesten der Gemeinde von Ephesus: In allem habe ich euch gezeigt, dass man sich auf diese Weise abmühen und sich der Schwachen annehmen soll, in Erinnerung an die Worte Jesu, des Herrn, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als Nehmen.

Meditation

Paulus ist als Gefangener auf dem Weg nach Rom. Er verabschiedet sich von den Verant-wortlichen der Gemeinde in Ephesus. Dabei erinnert er sie daran, wie er immer für andere da gewesen ist, besonders für die Schwachen. Und er gibt ihnen ein Jesuswort weiter, das auch uns helfen kann im Umgang mit Anderen: Geben ist seliger als Nehmen.

Gedanken für den Tag

• Es gibt Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass sie nicht zu kurz kommen, wenn sie nur für Andere da sind.
• Liebe, wenn sie uneigennützig ist, wird erwidert.

Bitten

Herr Jesus Christus, du Gott des Lebens, du sorgst dich um uns. Wir bitten dich: Belebe uns, Herr, durch dein Brot:

Stärke uns durch die Kraft deines Sakramentes, damit wir nach deinem Willen leben.
– Erhöre uns, Christus!

Belebe uns, Herr, durch deine Freude: Verbanne alle Traurigkeit aus unserem Herzen und lass uns mit Zuversicht an unsere Aufgaben herangehen.
– Erhöre uns, Christus!

Belebe uns, Herr, durch deine Macht: Vertreibe das Böse aus unserm Innern und lass die Liebe zum eigentlichen Motiv unseres Tuns werden.
– Erhöre uns, Christus!

Belebe, Herr, die Verstorbenen: Rufe unsere verstorbenen Angehörigen aus dem Grab und nimm sie auf in deine ewige Gemeinschaft.
– Erhöre uns, Christus!

Denn niemand kann uns deiner Hand entreißen. Wir gehören für immer zu dir. Dafür danken wir dir, wir loben und preisen dich jetzt und in Ewigkeit. Amen.