8. Tag (2009)

Schriftwort: Joh 21, 1.1 5

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal (…) in folgender Weise. Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!

Meditation

Jesus fragt Petrus dreimal, und wir wissen, warum: Dreimal hat er ihn verleugnet. Aber er macht ihn darauf aufmerksam, dass die Liebe noch da ist. Und er vertraut ihm als erstes die Lämmer an, die Schwachen. Petrus weiß, wie das ist, schwach zu sein.

Gedanken für den Tag

• Ich brauche Schuld nicht zu verdrängen.
• Wir brauchen nicht zu leugnen, wenn wir in den letzten zwanzig Jahren Fehler begangen haben.
• Wir können auf die Liebe vertrauen.
• In Liebe vertraut uns Jesus die Seinen an.

Bitten

Herr Jesus Christus, du leitest uns an, auf das zu achten, was in uns ist, auf das, was unser Tun bestimmt.

Befreie uns von Hochmut und Stolz und hilf uns, wie du demütig den Willen des Vaters anzunehmen.
– Herr, befreie uns!

Befreie uns von Zorn und Wut und hilf uns, nach Kräften dem Frieden zu dienen.
– Herr, befreie uns!

Befreie uns von Trägheit und Lähmung und bewege uns, unsere Aufgaben in der Welt zu erfüllen.
– Herr, befreie uns!

Befreie uns von Egoismus und Angst um unser Leben und leite uns an, uns an Andere hinzugeben.
– Herr, befreie uns!

Denn du, Herr, siehst auf unser Inneres, auf unser Herz. Du weißt es, wenn unser Tun von der Liebe bewegt wird. Gib’, dass wir dir folgen, dir, Christus, unserem Herrn. Amen.