Pfingsten (2011)

Besinnung

Der große Tag ist da. Gott sendet seinen
Schöpfergeist – machtvoll kommt er herab
auf die kleine Schar der Jünger
und nimmt ihnen alle Furcht,

lässt sie frei reden und Gottes frohmachende
Botschaft verkünden.
Mit dem fünfzigsten Tag vollendet sich das
österliche Heilswerk.

Vollzog sich die Auferstehung Jesu noch im
kleinen Kreis seiner Jünger,
als Heilsgeheimnis,
so tritt wird das Geheime jetzt wahrhaft offenbar,
für alle sichtbar und hörbar:

Der Geist kommt herab auf die kleine Schar
der Jünger, sie sehen ihn
in Gestalt von Feuerzungen, und alle Menschen
um sie herum hören
von Gottes wirkmächtigen Taten,
von Schöpfungstaten.

Der Geist macht von nun an alle,
die Jesus als den Christus erkennen,
zu Kindern Gottes.
Mit dem Pfingstereignis beginnt damit
der Weg der Kirche
als Gemeinschaft der Kinder Gottes.

Zu Pfingsten, Röm 8,11-14.16-18

Wenn der Geist dessen in euch wohnt,
der Jesus von den Toten auferweckt hat,
dann wird er, der Christus Jesus von den
Toten auferweckt hat, auch euren
sterblichen Leib lebendig machen, durch
seinen Geist, der in euch wohnt.

Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet,
Brüder, so dass wir nach dem Fleisch leben
müssten. Wenn ihr nach dem Fleisch lebt,
müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den
Geist die (sündigen) Taten des Leibes tötet,
werdet ihr leben. Denn alle, die sich vom
Geist Gottes leiten lassen,
sind Söhne Gottes …

So bezeugt der Geist selber unserem Geist,
dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber
Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben
Gottes und sind Miterben Christi,
wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch
verherrlicht zu werden.