5. Tag (2011)

Besinnung

In die Wüste getrieben vom Geist
Gesandt in verdorrtes Land
die Erde – wüst und leer

vom gleichen Geist getrieben
gewaltlos
selbstlos
der Erde treu
und unbeirrbar auf der Seite Gottes

versöhnt mit Gott
und der Erde

eins mit Ihm
mit mir
selbst mit den wilden Tieren

und Engel dienen mir

Fürbitten

Heiliger Geist,
Du verbindest mich mit dem Geist Jesu.

ich bitte Dich
für die Erde, die immer mehr zur Wüste wird
durch menschliche Schuld
dass Du mich treibst, sie bewohnbar zu machen

für die Pflanzen, deren Vielfalt schwindet
durch menschliche Schuld
dass Du mich treibst, sie zu erhalten

für die wilden Tiere,
die der Ausrottung ausgeliefert sind
durch menschliche Schuld
dass Du mich treibst, ihre Andersartigkeit
und Fremdheit als Bereicherung
zu empfinden

für die uns vertrauten Tiere,
die nicht sie selbst sein können
durch menschliche Schuld
dass Du mich treibst, sie in ihrem Selbstwert
und in ihrer Würde zu achten

für die Menschen, die sich immer
wieder als Feinde begegnen
dass Du mich treibst, mit allen versöhnt
zu leben und Versöhnung in die Welt
zu tragen.

Denn Du, Heiliger Geist, willst das Antlitz
der Erde erneuern. Dir sei Lob und Preis.